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Sonntag, 14. Dezember 2014

Lieblingspfunde

Ich mag Redewendungen, mochte sie schon immer. Ich versuche immer herauszufinden, woher sie kommen und wie sie entstanden sind und sich entwickelt haben. Bei einigen ist es naheliegend, bei anderen nicht so sehr.
Und ganz andere mag ich einfach nur so, weil sie schön klingen. "Mit seinen Pfunden wuchern" gehört zu dieser letzten Kategorie. Möglicherweise, weil bei mir die Pfunde nur so vor sich hinwuchern, während ich meinem Lieblingssport ("Auf-dem-Sofa-lesen") nachgehe. Und weil sie alle bei meiner Lieblingsbeschäftigung entstanden sind, sind es auch alles Lieblingspfunde.
Ich mag noch andere Pfunde gerne - die Gewichtseinheit zum Beispiel. "Ein frisches Zwei-Pfund-Brot, bitte!" gehört zu meinen ersten selbstständig geäußersten Einkaufswünschen. "Darf's ein Pfund mehr sein?" als augenzwinkerndes Angebot an die Lieblingskunden, die immer mit einem riesigen Stapel Bücher aus dem Laden gehen. Von dem Pfund Weihnachtsplätzchen, die ich letztens gehamstert habe, mal ganz zu schweigen...
Oder das Zahlungsmittel! Das britische Pfund gehört definitiv zu meinen Lieblingswährungen! Könnte dran liegen, dass ich für gewöhnlich in Großbritannien bin, wenn ich es ausgebe. Und Großbritannien ist einfach nur toll!
Wozu dieser Blogbeitrag?, mögt ihr euch jetzt vielleicht fragen. Ehrlich gesagt habe ich keine vernünftige Antwort darauf. Außer der kleinen Inspiration, die die Lieblingsfunde hier im Blog ausgelöst haben. Und die leise Wehmut, dass "Pfund" ein leicht angestaubtes Wort zu werden droht (wenn man nicht die Währung meinte). Und so negativ belegt ("Ein paar Pfund mehr auf der Waage" mag ja kaum jemand sehen...). Also dachte ich, ich erkläre mal meine Lieblingspfunde. Getan.

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